Lernen und Konzentration

Aufmerksamkeit steigern und dadurch besser gelerntes merken

Konzentration ist wichtig, um effizient und effektiv lernen zu können. Der Artikel klärt über die Konzentration auf und sagt Ihnen, wie Sie diese steigern können.

Wer lernt, muss sich konzentrieren. Die Phase, in denen ein Mensch sich konzentrieren kann, ist allerdings begrenzt. Nur 20 bis 30 Minuten reicht unsere Konzentration aus, dann brauchen unsere grauen Zellen eine Pause. Negativ auf die Konzentration wirken sich auch Reizüberflutungen aus. Ein Beispiel hierfür ist das Multitasking.

Was passiert beim Lernen?

Unser Gehirn besteht aus unzählig vielen Verbindungen zwischen den Nerven. Wenn wir lernen, werden die Nerven weiter miteinander verschaltet. Das heißt, es bilden sich neue Verbindungen zwischen den Nerven. Das passiert nicht nur beim Erlernen von Wissen, sondern auch beim Erlernen von bestimmten Tätigkeiten. Je öfter wir das Gelernte wiederholen, desto stärker werden diese Verbindungen. An die Nerven knüpfen noch weitere Bahnen an. So entsteht ein komplexes Netz. Dieses Netz stellt unser Wissen und unsere Fähigkeiten dar, die wir im Lauf unseres Lebens erlernt haben. Voraussetzung, dass eine Verknüpfung überhaupt zustande kommt, ist die Konzentration.

Was die Konzentration positiv beeinflusst

Reizüberflutung ist ein Negativbeispiel in Bezug auf Konzentration. Es gibt aber auch viele positive Einflussfaktoren. Starke Emotionen erhöhen die Anzahl der Verbindungen zwischen den einzelnen Schaltstellen. Informationen, die mit solchen heftigen Gefühlen verbunden sind (Freude etwa), sorgen dafür, dass die Konzentration gefördert wird. Da die Konzentration erhöht ist, bleiben solche Informationen gut in unserem Gedächtnis.

Auch Bewegung steigert unsere Konzentrationsfähigkeit. Bei Studien wurde eine Steigerung des Intelligenzquotienten um einige Punkte gemessen, als sich die Probanden bewegten. Die Konzentration kann kurzfristig um das Doppelte gesteigert werden. Durch einen Spaziergang erhält das Gehirn mehr Sauerstoff. Dieses Mehr an Sauerstoff sorgt dafür, dass Denkprozesse und Aufnahmefähigkeit deutlich gesteigert werden.

Auch Entspannung sorgt dafür, dass wir besser in der Lage sind uns zu konzentrieren. Hierfür stehen zahlreiche Übungen zur Verfügung. Wenn ein Mensch sich konzentriert, schaltet er vorübergehend die Wahrnehmung ab. Er nimmt sich selbst nicht mehr wahr. Wenn ein Mensch richtig entspannt ist, wird ein ähnlicher Effekt hervorgerufen.

Kleine Tricks die bei der Konzentration helfen

Wer sich konzentriert, der richtet seine Aufmerksamkeit auf ein bestimmtes Objekt oder ein bestimmtes Thema. Ein Lerner der unkonzentriert ist, lenkt seine Aufmerksamkeit auf andere Dinge. Wenn die Gedanken abwandern, dann hilft es, wenn man laut „Stopp“ ruft. Nehmen Sie sich eine Minute Zeit, einfach einmal gar nichts mehr zu tun und machen Sie dann erst mit Ihrer Aufgabe weiter.

Wenn Sie bemerken, dass Sie unkonzentriert sind, dann hilft es oft, wenn Sie kurze Atemübungen machen. Atmen Sie einige Sekunden ein und genauso lange wieder aus. Bevor Sie wieder einatmen, machen Sie eine Sekunde Pause.

Regen Sie mit einer Fantasiereise ihre Emotionen an. Schließen Sie die Augen und lehnen Sie sich bequem nach hinten. Stellen Sie sich für zwei oder drei Minuten vor, Sie seien in einer für Sie emotional bewegenden Situation. Oder stellen Sie sich einfach vor, Sie seien an einem Palmenstrand. Diese kurze „Reise“ baut Ihre Konzentration wieder auf.

Bereits sehr alt ist die Erkenntnis, dass ein kurzes Nickerchen von 10 Minuten die Konzentration wieder zurückholt. Wenn Sie diese kleine Methoden einsetzen, werden Sie die nötige Konzentration aufrecht erhalten können, um auch über eine längere Zeit zu lernen.

Heiko Sonnleitner-Seegmüller - Ich bin am 15.02.1974 geboren. Aufgewachsen in Hockenheim schrieb ich bereits im Alter von sieben Jahren meine ersten Geschichten. Nach ...

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